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Der Handstand

Um für den freien Handstand Kraft aufzubauen und ein Gefühl für den Handstand zu bekommen sollte man den Handstand erst gegen eine Wand üben.

So braucht man sich keinen Kopf machen das man überschlägt oder umkippt, denn auch das Abrollen muss erst mal geübt werden.

Man stellt sich im Abstand von ca. 40 cm mit den Händen auf dem Boden vor eine Wand.

Die Arme sind etwa Schulterbreit.

Die Hände zeigen nach vorne, oder leicht seitlich, je nach dem was einem besser liegt.

Nun nimmt man mit einem Bein Schwung und stößt sich mit dem zweiten Bein, das noch am Boden ist, kräftig ab.

Hier liegt die Kunst des Handstandes das man für sich die optimale Geschwindigkeit findet.

Kickt man zu schwach, fällt man wieder zurück

Kickt man zu stark überschlägt man.

Die richtige Geschwindigkeit erreicht man nur durch viel Übung. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln.

Je weiter das Knie des 2ten vorderen Beines bei den Armen ist desto leichter kann man den Handstand halten da der Oberkörper schon nach oben kommt. und schon fast in der Handstandposition ist. Die Position ist ähnlich eines Sprinters am Start. Je weiter man sich nach vorne lehnt desto leichter wird es da man weniger Schwung mit dem hinteren Bein nehmen muss.




Die Arme müssen immer ganz gestreckt bleiben.

Das Halten an der Wand sollte man solange Üben bis man es mindestens 20 Sekunden halten kann.

Wichtig der Körper muss immer gesteckt sein!


Die Hände

Der Schlüssel zum Handstand sind die Hände.



Denn das Aussteuern der Balance erfolgt nur mit den Händen nicht mit dem Körper!



Man legt diese so auf den Boden das nur die Fingerspitzen, die mittlere Hand und der Handballen aufliegen. Die Finger bilden einen leichten Bogen. So bekommt man mehr Spannung in die Hand.

Ob die Fingerspitzen nach vorne oder seitlich zeigen ist egal und bleibt jedem selbst überlassen.


Aussteuern

Kippt man nun nach Vorne über die Finger dann drückt man diese ganz fest in den Boden um einen Gegendruck zu erzeugen.

Kippt man nach hinten dann drückt man mit dem Handballen.

Man steuert den Handstand nur mit den Händen, NIE mit den Schultern oder den Beinen. Der Körper muss immer ruhig und gestreckt bleiben.


Stabilität

Nun übt man den Handstand mit dem Bauch zu Wand um die entsprechende Körperspannung für den Handstand aufzubauen.

Um in die Position zu kommen "läuft" man mit den Füssen die Wand hoch während man mit den Händen zur Wand geht.

Die Hände sollten ungefähr 5-10 cm von der Wand entfernt sein und nur die Zehen berühren die Wand.

Der Körper ist immer ganz gestreckt.

Wichtig sind die Schultern und die Arme. Man muss immer versuchen sich in den "Himmel zu drücken". Die Arme sind immer durchgestreckt.

Der Kopf ist zwischen den Armen dabei den Kopf nicht in den Nacken legen so das man den Boden an schaut!

Sondern gerade halten. Die Ohren sind zwischen den Armen und man blickt gerade aus als wenn man sich in einem Spiel ansehen will

Wenn man den Handstand sicher halten kann dann kann man den Kopf bewegen ohne umzukippen. Eben so als wenn man auf seinen Füßen steht und sich umsieht.

Dies ist auch eine sehr gute Übung für das Gleichgewicht. Man geht in den Handstand und sieht erst den Boden an, dann hebt man den Kopf und versucht seine Füße anzuschauen, das Kinn auf die Brust legen. Danach wieder den Boden ansehen

Bis man aber sicher stehen kann immer den Kopf zwischen den Schultern halten.

Man muss darauf achten das die Schultern immer OFFEN sind (Siehe Grundpositionen) das ist zwar am Anfang schwerer zu halten aber nur so bekommt man einen sauberen Handstand.

Kippt man von der Wand weg, mit den Fingern gegensteuern,

Ziel sollte es sein diese Position 60 Sekunden halten zu können.

Spitzenturner halten diese Position bis zu 10 Minuten !!


Umkippen. überschlagen

Beginnt man mit dem freien Handstand wird man am Anfang oft Über- oder Untersteuern beim Aufschwung..

Daher ist es nötig genügend Platz zu haben und beim Kippen entweder seitlich ab zurollen oder das Kinn auf die Brust zu legen und eine Rolle zu machen.

Dies übt man extra damit man ein Gefühl dafür bekommt und nicht Angst davor hat umzukippen oder zu überschlagen.


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